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Tipps & Tricks für eine insektenfreie Wohnung

"Mücken sind Nutztiere, frag die Frösche" (Dr. phil. Manfred Hinrich, 1926-2015) . Stechmücken, Wespen, Ameisen, Fruchtfliegen - der Sommer hat viel zu bieten! Was andere Lebewesen freut, sorgt bei uns Menschen für Verdruss. Sollen sich die Krabbeltiere und Plagegeister draußen tummeln, in unseren eigenen vier Wänden entscheiden wir! Was können wir tun?

Masterplan "Insektenfreie Wohnung" - Step 1: den Zutritt erschweren

Besonders in der warmen Jahreszeit schläft man gerne bei offenen Fenstern und hat auch tagsüber die Fenster und Türen geöffnet, um die Wohnung zu kühlen. Das freut die ungebetenen Besucher. Ein bewährtes Hausmittel gegen Insekten sind Gerüche. Wespen, Mücken und Fliegen haben einen ausgeprägten "Riecher" für Süßes, Fett und Proteine, fühlen sich aber von einigen anderen Düften abgestoßen. Bewährt haben sich folgende duftende Hausmittel gegen Insekten: 

  • Lavendel 
  • Zitrusfrüchte
  • Nelken
  • Pfefferminze

Auch Basilikum, Tomaten und Knoblauch zählen zu den Pflanzen, die abwehrende Duftstoffe ausdünsten. Nun ist es nicht jedermanns Sache, Duftsträuße aufzustellen, Lavendelsäckchen neben dem Schlafzimmerschrank auch in der ganzen Wohnung zu verteilen oder ätherische Öle zu versprühen. Nelkenöl ist zwar ein äußerst effektives Hausmittel gegen Insekten, wird aber auch von vielen Menschen als unangenehm empfunden.

Wenn Sie keine "Duftabwehr"-Geschütze in Stellung bringen möchten, versuchen Sie anlockende intensive Gerüche zu vermeiden. Möchten Sie Ihre Wohnung von Insekten frei halten, sollten Sie Lebensmittel im Sommer nicht offen auf dem Esszimmertisch stehen lassen, sondern abdecken und im Kühlschrank verstauen. Besonders die Obst- oder Fruchtfliegen sind sonst schnell zur Stelle. Leere Flaschen, Getränkedosen oder benutzte Gläser sollten Sie ebenfalls immer wegräumen, wenn Sie eine insektenfreie Wohnung zum Ziel haben.

Die effektivste Maßnahme, den Plagegeistern den Zutritt ins Haus zu verwehren, sind Insektenschutzgitter. Solche Fliegengitter werden an den Türen und Fenstern befestigt und sind in ganz unterschiedlichen Ausführungen erhältlich. Einfache Versionen bestehen aus einem Klettklebeband, das mit der Klebeseite in den Rahmen eingeklebt wird. Die andere Seite funktioniert mit dem mitgelieferten Gewebe, das auf Fenstergröße zugeschnitten wird, wie bei einem Klettverschluss: andrücken und abziehen. Bei anderen Modellen wird das Gittergewebe in einen Metallrahmen eingepasst, der wiederum mit einem Beschlag oder Scharnier im Tür-, bzw. Fensterrahmen oder der Laibung montiert wird. Die Fensterhersteller bieten als Zubehör fertige Insektenschutzrollos an. Sogar für eine insektenfreie Wohnung mit Dachfenster hat der Fachhandel Lösungen.

Step 2: Wenn die Wohnung schon von Insekten heimgesucht ist - Hausmittel gegen Insekten

Trotz aller Prävention lässt es sich nicht immer vermeiden, dass sich Insekten oder Spinnentiere in die Wohnung verirren. Das einfachste Mittel ist die chemische Keule. Doch davon ist abzuraten, solange Sie mit anderen Maßnahmen Abhilfe schaffen können. Nicht nur aus grundsätzlichen Erwägungen, auch der eigenen Gesundheit zuliebe, sollten erst alle weiteren Möglichkeiten ausgeschöpft werden. Biozidverdampfer, die in die Steckdose eingesteckt werden, schaffen zwar im Nu eine insektenfreie Wohnung, bleiben aber auch auf den menschlichen Organismus nicht ohne Auswirkung. Gereizte Augen und Schleimhäute, Kopfschmerzen und Schwindel sind mögliche Folgen. Sie können die Tiere auch "mechanisch" vernichten, zum Beispiel mit dem Staubsauger, aber auch das sollte nur der letzte Ausweg sein, denn: fragen Sie die Frösche – Insektenschutz ist Artenschutz! So bleibt statt dem Bekämpfen nur das Vertreiben.

Welche Hausmittel gegen Insekten gibt es?

Besprühen Sie Ameisenstraßen und Plätze, an denen sich die Krabbeltiere aufhalten, mit einer 1:1 Wasser-Essig-Mischung. Die Tiere mögen die Säure nicht und werden dadurch verwirrt und vertrieben. Suchen Sie die Zutrittsstelle und dichten Sie diese ab.
Fliegendes Ungeziefer und nützliche "Flugobjekte" - die aber dennoch lästig sind - zieht es ins Licht. Machen Sie sich dieses Verhalten zunutze. Dunkeln Sie die Räume ab, in denen es summt und sorgen Sie für einen Lichtspalt am Fenster oder der Tür. In aller Regel fliegen die Insekten von selbst ins Freie. Bei einem Wespenanflug gilt es, die Ruhe zu bewahren. Wildes Fuchteln und Pusten macht die Tiere aggressiv. Lassen sie sich nicht ins Freie locken (zum Beispiel mit dem beschriebenen Lichttrick), so hilft nur die Duftlampe. Ätherisches Lavendel- oder Pfefferminzöl sind Düfte, welche die schwarz-gelben Plagen nicht ausstehen können. Ein netter Nebeneffekt: Diese Duftstoffe wirken auf uns Menschen beruhigend – so werden vielleicht nicht nur die hohen Temperaturen erträglicher, sondern auch die fliegenden Plagegeister.

Titelbild: ©iStock.com - Boogich

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