• Über 89 Jahre Flamme
  • 0% Finanzierung
  • Lieferung & Montage
  • Deutschland­weit

Schimmel vermeiden in der Wohnung - so schützen Sie Ihre Möbel

Er sieht nicht nur unschön aus, sondern schadet auch der Gesundheit: Schimmel in den eigenen vier Wänden. Gerade in den kälteren Monaten stellt Schimmel für viele ein lästiges Problem dar. Wie Sie Wohnung und Möbel am besten vor Feuchtigkeit und Schimmelbildung schützen können und wie Sie bei Schimmelbefall richtig reagieren, erfahren Sie hier! 

Schimmel - wie entsteht er? 

Ungebetene Pilzsporen an Möbeln, Wänden & Co. stehen im Verdacht, Allergien und Atemwegserkrankungen auszulösen. Obwohl die Ursachen vielfältig sind, entstehen Schimmelpilze stets an Orten mit zu hoher Luftfeuchtigkeit. Duschen, Waschen und Kochen produziert täglich literweise Wasserdampf, der von der warmen Raumluft gespeichert wird. Selbst Schwitzen und Atmen der Bewohner lassen die Luftfeuchtigkeit im Raum zusätzlich ansteigen. Auch durch einen Gebäudeschaden, wie undichte Stellen am Dach oder Risse im Mauerwerk, kann Wasser von außen in die Wohnung dringen und zum Schimmelbefall führen. Achtung: Kann die Luft hinter Ihren Möbelstücken an der Außenwand nicht richtig zirkulieren, ist Schimmel auf Holz nicht selten die Folge.

Fakt ist: Wird die Luftfeuchtigkeit nicht wieder aus den Wohnräumen befördert, kondensiert sie in der Nähe von Fenstern oder an kalten Wänden und Oberflächen innerhalb der Wohnung und bietet so ideale Bedingungen für das Schimmelpilzwachstum

Vorbeugen durch Lüften & Heizen - die besten Tipps gegen Schimmel 

Um Schimmel zu vermeiden, müssen Sie ihm seine Grundlage entziehen: die Feuchtigkeit. Kühle Stellen der Wohnung sollten deshalb mithilfe zirkulierender Heizungsluft und regelmäßigem Lüften ausreichend mit warmer und trockener Luft versorgt werden. 

Grundsätzlich gilt: 

Eine Lufttemperatur von 18 bis 22 Grad Celsius ist für Wohnräume optimal. Während es im Sommer wichtig ist, die Wohnung zu kühlen, sollte sie im Winter schön warm gehalten werden. Die relative Luftfeuchtigkeit liegt für ein optimales Raumklima möglichst bei 50 Prozent. Denn: Je höher die Feuchtigkeit im Raum ist, desto größer ist auch das Risiko der Schimmelbildung. 

Richtig lüften ist das A und O

Sie möchten Schimmel vermeiden? Dann sollten Sie darauf verzichten, Ihre Fenster stundenlang auf Kipp zu stellen. Zum einen findet so kaum ein Luftaustausch statt, und zum anderen verschwenden Sie nur unnötig Energie. Zudem kühlen die Zimmer stärker aus, was wiederum die Schimmelbildung fördert. Besser: Die Räume mehrmals täglich einige Minuten kräftig stoßlüften oder querlüften. Im Schlafzimmer darf jedoch auch nachts gelüftet werden und das Fenster leicht gekippt bleiben. Wer zudem auf die richtige Bett-Hygiene achtet, der gibt Milben, Schimmel & Co. keine Chance und fühlt sich rundum wohl in seinem Zuhause. 

Platzierung von Möbeln

Um Schimmel auf Holz zu vermeiden, sollten Sie Holzmöbel wie Schränke oder Kommoden unbedingt im Abstand von zehn Zentimetern an den gefährdeten Wandbereichen platzieren! Auf diese Weise kann die Heizungsluft vorbeiströmen und bestehendes Kondenswasser trocknen. 

Gut zu wissen

Auf die Dämmung kommt es an! So bringt in gut gedämmten Gebäuden eine höhere Luftfeuchte selbst an kalten Tagen meist weniger Probleme mit sich, während in einem Bau mit schlechter Gebäudedämmung schon eine niedrige Feuchtigkeit Schimmel hervorrufen kann. Tipp: Mithilfe von Thermo-Hygrometern lässt sich das Verhältnis von Luftfeuchtigkeit und Raumtemperatur kontrollieren. Die praktischen Messgeräte zeigen beide Werte an und helfen dabei, Schimmel zu vermeiden und den richtigen Zeitpunkt des Lüftens nicht zu verpassen. Adieu Schimmelpilze! 

Schimmelbefall - was tun? 

Oh Schreck! Ist es für unsere Tipps gegen Schimmel bereits zu spät und es liegt ein Schimmelbefall in der Wohnung oder auf Holzmöbeln vor, ist schnelles Handeln gefragt. Für die erfolgreiche Schimmelsanierung gilt es, die Ursache der Feuchtigkeit zu finden - und dauerhaft zu beseitigen. Großflächiger Schimmel in Haus und Wohnung sollte stets von einer Fachfirma beseitigt werden. Kleine Stellen auf glatten Oberflächen können Sie mit im Handel erhältlichen Reinigungsmitteln problemlos selbst entfernen. 

Keine Panik, wenn Sie Schimmel auf Ihren Massivholzmöbeln entdecken: Schimmel auf Holz stellt meist aufgrund der damit einhergehenden Verfärbung der Holzmöbel lediglich ein kosmetisches Problem dar. Ist der Schimmelpilz jedoch bereits tief in das Holz eingedrungen, hilft oftmals nur noch das Abschleifen der befallenen Stelle.

Titelbild: ©iStock.com - alexeys

Bitte geben Sie die Zahlenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.