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Küchenarbeitsplatten-Materialien im Vergleich

Egal ob scharfe Messer, spritzendes Wasser oder heiße Töpfe: Die Arbeitsplatte für die Küche muss sich täglich zahlreichen Herausforderungen stellen. Welche Materialien am besten in Ihre Küche passen und wie Sie Ihre Platte richtig pflegen, erfahren Sie hier! 

Material der Küchenarbeitsplatte - worauf kommt es an? 

Sie soll nicht nur hitzebeständig und robust sein, sondern auch pflegeleicht: die Küchenarbeitsplatte. Über Jahre hinweg finden auf ihr nicht nur Haushaltsgeräte wie Küchenmaschine, Standmixer oder Toaster ihren Platz, auf der Arbeitsplatte wird regelmäßig Gemüse & Co. geschnitten oder mit Töpfen und Pfannen hantiert.

Neben der praktischen Funktion verfügt die Platte über einen gestalterischen Wert und sollte in puncto Material und Dekor zu Dunstabzugshaube, Elektro-Kochfeld und der übrigen Kücheneinrichtung passen. Während Schränke und Schubladen Stauraum für Küchen-Elektrogeräte bieten, wird die Küchenarbeitsplatte zum Eyecatcher des Raumes.

Um Ihre perfekte Küche zu planen, bieten wir Ihnen in unseren Flamme Möbelhäusern in Deutschland eine kompetente Küchenberatung, bei der wir Ihnen helfen, Ihre Küchenträume in die Realität umzusetzen.

Arbeitsplatten-Material: das müssen Sie wissen! 

Sie möchten eine neue Küche erwerben? Die Auswahl an Küchenarbeitsplatten ist groß und jedes Küchenarbeitsplatten-Material bringt Vor- und Nachteile mit sich:

Naturstein: Schiefer, Marmor & Granit 

  • Vorteil: Arbeitsplatten aus Natursteinen sorgen für edles Flair. Wer eine Granit-Küche kaufen möchte, kann aus vielen Oberflächenmusterungen in den verschiedensten Farben wählen. Der Granitstein ist kratz-, schnitt- und hitzeunempfindlich und auch Wasser kann diesem pflegeleichten Material nichts anhaben. Marmor und Schiefer sind dagegen weniger kratzfest. 
  • Nachteil: Natursteine sind säureempfindlich, weshalb auf säurehaltige Reiniger verzichtet werden sollte.
  • Tipp: imprägnierende Pflegemittel schützen gegen Flecken!

Holz

  • Vorteil: Die Küchenarbeitsplatte aus Echtholz erzeugt optisch eine angenehme Wärme. Kleine Schäden oder Flecken im Material der Küchenarbeitsplatte können einfach abgeschliffen werden. 
  • Nachteil: Da selbst harte Holzplatten nicht kratz- und schlagfest sind, können im Gebrauch mit scharfkantigen Küchenutensilien Dellen und Kratzer entstehen. Heiße Töpfe und Pfannen verursachen schnell Verfärbungen. Um die Platte vor eindringender Feuchtigkeit und Aufquellen zu schützen, sollten alle Fugen versiegelt sein.
  • Tipp: Ölen oder Versiegeln macht die Küchenarbeitsplatte haltbarer, auch wenn Letzteres dem Material seine natürliche Haptik nimmt.

Kunststein: Quarzkomposit, Keramik & Corian 

  • Vorteil: Küchenarbeitsplatten aus Kunststeinen zeichnen sich durch Beständigkeit aus. Sie können zwischen Platten aus Quarz, Corian oder einer Keramikarbeitsplatte wählen. Quarzkomposite werden durch Dekor- und Farbstoffe (Spiegelstückchen oder Glas) ergänzt und mit Acrylharz zur Arbeitsplatte verbunden. Dies verleiht dem Küchenarbeitsplatten-Material einen einzigartigen Look, die Platten sind kratz- und fleckenresistent. Obwohl Keramik in seiner Zusammensetzung dem Granit ähnelt, handelt es sich um einen künstlich hergestellten Stein. Aufgrund seiner geschlossenen Oberfläche ist er säure- und fleckenresistent, auch große Hitze kann ihm nichts anhaben. Küchenplatten aus Corian werden in Form gegossen, weshalb eine fugenlose Verarbeitung möglich ist. Sie möchten in Ihrer Küche mit Lichteffekten spielen? Der Mineralwerkstoff kann auch lichtdurchlässig hergestellt werden. 
  • Nachteil: Arbeitsplatten aus Quarzkomposit und Corian sind nur bedingt hitzeresistent, heiße Pfannen und Töpfe deshalb nicht direkt auf der Arbeitsplatte abstellen! 

Glas

  • Vorteil: Küchenarbeitsplatten aus Glas sind hitzeresistent und harmonieren aufgrund ihres durchscheinenden Looks mit einem modernen Einrichtungsstil.
  • Nachteil: Das Material ist anfällig für Kratzer - auch Fett und Wasserflecken sind sofort sichtbar, was die Glasplatte pflegeintensiv macht. 

Kunststoff: Laminat & Schichtstoff 

  • Vorteil: Die Küchenarbeitsplatte aus Kunststoff ist hart und sehr leicht zu pflegen. 
  • Nachteil: Direktes Schneiden auf der Küchenplatte kann Kratzer herbeiführen und sollte vermieden werden. Und: Das Arbeitsplatten-Material ist hitzeempfindlich. Daher bei heißen Töpfen & Co. Untersetzer nicht vergessen! Da die Kunststoffarbeitsplatte oft aus einer Spanplatte besteht, sollten Sie stehende Feuchtigkeit umgehend beseitigen, um Quellschäden zu vermeiden. 

Edelstahl 

  • Vorteil: Da Edelstahl-Arbeitsplatten sehr hygienisch und hitzeresistent sind, erfreut sich das Küchenarbeitsplatten-Material besonders in Großküchen einer großen Beliebtheit.
  • Nachteil: Messer & Co. sorgen für Kratzer. Zudem hinterlassen Wasser und Fett schnell Spuren auf der Arbeitsplatte, was in einer Standardküche zum ästhetischen Problem werden kann. 
  • Pflege-Tipp: Edelstahlreiniger sorgen für Glanz in der Küche!

 

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