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Herd Kaufberatung: Trends 2018!

Steht eine Küchenmodernisierung an, stellt sich unter Umständen die Frage nach dem passenden Herdmodell. Einbauherd? Induktionsherd? Glaskeramikoberfläche? Beim Herdkauf sehen sich Kunden einer großen Vielfalt an Möglichkeiten gegenüber und die Entscheidung fällt oft schwer. Wir möchten Sie an dieser Stelle mit einer kleinen Herd Kaufberatung unterstützen und einen Systemvergleich der unterschiedlichen Kochfelder und Backöfen anstellen.

Welcher Herd passt zu Ihnen?

Es gibt grob gesagt drei Oberkategorien von Herden:

  • die Backofen-Kochfeld-Kombination
  • zwei nicht gemeinsam angeschlossene Geräte (Einbau-Backofen und separates Kochfeld)
  • der freistehende Herd


Bei der Backofen-Kochfeld-Kombination wird der Backofen in einen Unterbauschrank integriert, das Kochfeld ist darüber in die Arbeitsplatte eingelassen. Herd und Backofen stehen miteinander in Verbindung, was praktische Vorteile hat: Durch die räumliche Nähe haben Sie alle Abläufe im Blick.

Nachteilig kann sich ein technischer Defekt auswirken, bei welchem unter Umständen die komplette Kombination ausfällt und ggf. getauscht werden muss.

Die Standardmaße für einen Einbau-Backofen umfassen 55cm in der Breite, 60cm in der Höhe und 55cm in der Tiefe. Die Nische kann ganz flexibel in jeglicher Höhe eingebaut werden, um ein ergonomisches Bedienen zu erlauben. Generell sollte beachtet werden, die Nische wenige Zentimeter größer zu fassen, um den Backofen unkompliziert einfügen zu können. Einzig für die Nischentiefe empfiehlt sich mehr Platz einzuplanen, um die Kabel und Entlüftung zu gewährleisten. Wer Platz einsparen möchte, findet im Handel kleinere, sogenannte Kompakt-Backöfen. Es gibt diese Backöfen mit niedrigeren Einbauhöhen von 38 bis 45 cm. Sie sind in der Regel als aufklappbare Modelle, als Geräte mit Anschlag rechts oder links oder mit ausfahrbarem Backwagen erhältlich.

Einbaubacköfen bieten vorwiegend Designvorteile. Sie lassen sich optisch ansprechend und flexibel integrieren. Der Nachteil ist die Notwendigkeit der gesonderten Beschaffung eines Kochfelds.

Freistehende Herde werden nicht in eine Küchenzeile eingebaut, sondern können für sich alleine stehen. Diese Geräte sind technisch genauso gut wie andere, lassen sich aber nicht so einfach mit Dunstabzugshauben kombinieren. Eine Küche mit freistehendem Herd wirkt unter Umständen nicht wie aus einem Guss. Vorteilhaft ist, dass es solche Herde in verschiedenen Größen gibt und sie für kleine Küchen gut geeignet sind.

Innerhalb dieser Kategorien gibt es natürlich die unterschiedlichsten Modelle, Backofenvolumen und Ausstattungen.

Für unverzichtbar halten wir die Selbstreinigungsfunktion. Hier unterscheiden wir zwischen der katalytischen und der pyrolytischen Selbstreinigung. Letztere erhitzt mit einem speziellen Reinigungsprogramm den Ofenraum auf 500 Grad und verbrennt Verschmutzungen rückstandslos. Bei der katalytischen Reinigung sind Garraum und Bleche speziell beschichtet. Die Beschichtung absorbiert Fett und Dämpfe und verbrennt diese während des Garens.

Das Grillen am Drehspieß ist vor allen Dingen für Liebhaber von Spießbraten oder Hähnchen ein absolutes Muss. Backofenthermometer sind bei einigen Modellen bereits eingebaut und erleichtern zum Beispiel das beliebte Niedrigtemperaturgaren. Eine zuschaltbare Mikrowelle, welche die Garzeiten verkürzt, sowie eine Anzeige der Restwärme helfen beim Energiesparen. Weniger umweltfreundlich, da relativ energieintensiv, ist die Dampfgarfunktion. Diese hat jedoch große gesundheitliche Vorteile, da sich die Speisen damit besonders nährstoffschonend zubereiten lassen.

Welches Kochfeld ist das richtige?

egeraet_herdplatte_flammeGasherd

Diese Frage ist nicht pauschal zu beantworten, da jedes Kochfeldsystem seine eigenen Vor- und Nachteile hat.

Früher war der Elektroherd mit Massekochfeld (Gusseisenkochplatten) die Standardausführung. Diese Variante wird heute nur noch selten verbaut, da sie hinsichtlich Effizienz, Optik und Reinigungsfreundlichkeit den anderen Modellen unterlegen ist. Für das Massekochfeld sprechen im Grunde nur die niedrigen Anschaffungskosten.

Glaskeramikkochflächen, auch Ceranfelder genannt, sind heutzutage der Standard. Sie sind variabel in der Gestaltung und Anordnung, schnell, leistungsstark, gut zu reinigen und sehen sehr ansprechend aus. Von Nachteil ist, dass beim Überkochen das komplette Kochfeld verschmutzt wird und das Kochgut unter Umständen auf weiteren heißen Feldern einbrennt. Dieses Problem tritt beim Induktionskochfeld nicht auf. Beim Kochen mit Induktion wird die Herdplatte nicht heiß. Induktionsfelder sehen im Prinzip genauso aus wie Glaskeramikkochfelder, arbeiten jedoch nach dem elektromagnetischen Prinzip. Erhitzt wird dabei lediglich das Kochgeschirr. Induktion ist sehr schnell, äußerst effizient und kostensparend. Inzwischen ist sogar das meiste im Handel erhältliche Kochgeschirr induktionsfähig.

Flamme-Tipp: Sie haben bereits Kochgeschirr gekauft und wollen wissen, ob es für Ihren neuen Induktionsherd geeignet ist? Halten Sie einfach einen Magneten an die Unterseite von Pfanne oder Topf. Hält der Magnet beispielsweise an der Topf-Unterseite, ist er für das Induktionskochfeld geeignet.

Sie suchen den Trendsetter unter den Kochstellen? Für noch mehr Freiheit beim Kochen könnte ein Induktionsfeld mit Vollflächeninduktion genau das Richtige für Sie sein. Diese Kochstellen verzichten auf vorgezeichnete Kochstellen und bieten Ihnen die Möglichkeit Ihre Töpfe und Pfannen dort zu platzieren, wo Sie es möchten.

Viele Profiköche schwören auf Gas. Ein Gasherd bringt mit dem Anzünden sofort die volle Hitze und reagiert sehr schnell auf Temperaturregelungen. Für das Kochen auf offener Flamme ist in der Küche ein Gasanschluss notwendig. Der Energieverbrauch eines Gasherds ist sehr gering, daher ist dieses Modell im Betrieb besonders geldbeutelfreundlich. Die Reinigung des Herds ist aufgrund der Kochträger allerdings etwas umständlich. Beim Kochen mit einem Gasherd gilt es besonders umsichtig zu sein, da die Brand- bzw. Verbrennungsgefahr größer ist als bei anderen Garsystemen.

Kann ich einen Herd selbst anschließen?

Im Prinzip ist die Eigenmontage möglich, sofern Sie handwerkliches Wissen und das entsprechende Werkzeug besitzen. Allerdings ziehen sich die Gerätehersteller im Schadensfall aus der Gewährleistung zurück, wenn der Anschluss nicht von einer Elektrofachkraft ausgeführt wurde. Ein Herd benötigt einen Starkstromanschluss, was nicht ungefährlich ist, während ein separater Backofen meistens über eine normale Steckdose anschließbar ist.

Sollten Sie keine Erfahrung haben oder unsicher sein, raten wir Ihnen, einen Elektriker hinzuzuziehen und das Gerät fachmännisch anschließen zu lassen.

Sie sind noch unentschlossen? Wir würden uns freuen, Sie persönlich beraten zu dürfen. Sie können bei uns direkt online einen Küchenberatungstermin anfragen oder vorab in unseren Küchenprospekten stöbern.


Titelbild: ©iStock.com - g-stockstudio

Gasherd: ©iStock.com - Grassetto

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